Darwin

“I am like a gambler and love a wild experiment.“
Charles Darwin

Molesend Eatsalot aka “Darwin”
19.04.09
BH VT, BHV Hundeführerschein, DD3, A1

Darwin ist einfach Darwin. Es ist fast unmöglich diesen Hund zu beschreiben. Er ist einfach großartig, aber manchmal auch nervtötend. Darwin steht gerne im Mittelpunkt, und drängt sich schon mal mit vollem Körpereinsatz in diesen. Er liebt es zu schmusen, und drückt sich auf dem Sofa an einen, stellt aber sicher, dass er den besten Platz hat. Sein zweiter Vorname ist „nein“, das ist ihm aber herzlich egal. Wild herumflitzen ist sein Hobby, besser gesagt alles, was mit „wild sein“ zu tun hat. Wenn er noch ein bisschen nass ist vom Spaziergang muss er das lauthals kundtun und sich theatralisch trockenrubbeln. Man kann diesem Kerl einfach nicht böse sein, er hat diesen träumerisch, melancholischen Schlafzimmerblick, der einen zu „süüüüß“-Rufen verdammt. Ich glaube, dieser Hund wird niemals erwachsen…

Beim Arbeiten ist er jedoch voll bei der Sache, mit viel Elan und Schwung dabei, und manchmal kaum zu bremsen. Schon als Welpe hat ihm das den Spitznamen „Border Beagle“ eingebracht. Ein bisschen mehr Ruhe und Konzentration würden ihm manchmal nicht schaden, aber so ist er eben, unser Winnie.

Lou ist sein großes Vorbild, da passiert es schon mal, dass man kopflos hinterherstürzt, wenn der Chef gerade irgendwo hindüst. Worum‘s geht? Ach, nicht so wichtig, Hauptsache flitzen!!!

So verrückt dieser Kerl ist, so verrückt ist auch seine Geschichte.
Seine Züchterin war Lou‘s Tierärztin in England, in deren Hündin Smoke ich mich verguckt habe. Geboren als Molesend Eatsalot war das Winnie war ein ganz besonderer Welpe, da er als einziger aus dem Wurf überlebte. Es war klar: der ist es! Als er 8 Wochen alt war, lebte ich schon wieder in Deutschland, das bedeutete: mit dem Flieger von Stuttgart nach London Heathrow, mit dem Mietauto 6 Stunden nach Nordengland gefahren, bei Mel übernachtet, den kleinen Pups am nächsten Tag abgeholt, zurück nach London und dann nach Stuttgart. Und was macht Darwin: verschläft den kompletten Flug. Die Stewardessen mussten sich durchfragen, um zu uns zu kommen, und der Kleine verpennt einfach…

Klar war, dass der Bub einen englischen Namen braucht. Und „Darwin“ war perfekt. Charles Darwin war Engländer, segelte im Alter von 22 Jahren mit der ‚Beagle‘ um die Welt und 2010 war das Darwin-Jahr. Wie nennt man dann einen Beagle, der 2010 in England geboren wurde und den man mit 22 Jahren zu sich holt? Genau.

Von diesem verrückten Huhn wird man noch viel hören!

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