Lou’s “Goldärschle”

Für alle Nicht-Schwaben unter euch: “-le” ist eine Verkleinerungsform im Schwäbischen, soll heißen, man macht Dinge damit niedlicher oder drückt gewissen emotionalen Bezug dazu aus. Und genau den haben wir zu Lou’s “Goldärschle”.

Gemeint ist damit Lou’s Golddrahtimplantation oder auch Goldakupunktur. Geprägt hat den Begriff Pierre und wir benutzen ihn jetzt schon als Synonym für die OP bzw. Lou selbst. Aber jetzt zur tatsächlichen Aktion:

Tag 1:
Donnerstag 08.09. morgens Losfahrt ins 680km entfernte Hennigsdorf bei Berlin. Kurzer Zwischenstopp an der Uni Stuttgart – Pierre muss noch was erledigen – und Morgenrunde für die Jungs während der wir tatsächlich ein mottled Beaglechen treffen. Danach Weiterfahrt, Pierre fährt 6h, ich 40min da ich mir eine Erkältung eingefangen habe – na super…. Nachdem wir an der Praxis vorbeigefahren sind, um sie morgens zu finden, checken wir in unserer Luxusunterkunft mit ISS-Bad (lies Etap-Hotel) ein und zahlen für die Hunde fast genauso viel (oder eher wenig) wie für uns. Ich bin etwas unentspannt und schlafe unruhig…

Tag 2 – die Implantation:
Das arme Bubi ist nun schon seit 12 Stunden nüchtern und dementsprechend nicht gut auf uns zu sprechen 😉 Wir gehen eine gemeinsame Runde im Rathenaupark, Darwin bekommt Frühstück im Auto, damit Lou nicht so leidend zuschauen muss. Und auf geht’s zu Frau Dr. Klug. Lou findet sie echt nett, obwohl er gar keine Leckerlies kriegt… nach der Gangbildanalyse, Triggerpunktanalyse und dem Sichten der Röntgenbilder steht fest: Lou ist ein super Kandidat *freu* Und schon verschwindet das Kerlchen in das Land der Träume. Nebenher werden dann noch die Zähnchen gerichtet und die Ohren gespült, Frauchen hat nämlich nicht gemerkt, dass sich böse Malesezzien in Lous Ohr eingelebt haben – Rabenfrauchen!!! Ich bin etwas unentspannt, weil ich das immer bei Narkosen bin, aber Pierre und Darwin lenken mich mit Spazierengehen und Kaffeetrinken ab….
Und schon wird er wieder aufgeweck, die Implantation hat gerade eine Stunde gedauert 😉 Lou wird schneller wieder fit als uns allen lieb ist, weil er meint, Bäume ausreißen zu können… als wir ihn aber ins Hotel tragen, relativiert sich das wieder…

Tag 3 – der erste Tag danach
Dem Lou geht es prima! Er dreht die Pieselrunden schon prima, ab und zu läuft er etwas eirig und die etwas längere Runde (15min) erschöpft ihn ein bisschen. Wir fahren heim und machen viele Pausen, weil es richtig heiß wird – Lou hat aber keine Problem *freu*

Tag 4 – Er träumt vom Laufen!
So was Süßes! Lou träumt im schlaf vom Laufen, er setzt seine Füßchen ganz bedächtig – total putzig! Bei der Runde heute hatte er etwas Muskelzittern, ein gutes Zeichen, wie ich finde, d.h. er belastet Muskeln, die er bis dato geschont hat 😀

– to be continued –

Lou verweigert Bilder von seinen kahlrasierten Oberschenkeln, Vorderbein mit GA-Punkt ist ok 😉


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